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Projekt
Max Kuwertz‘ interdisziplinäre Designpraxis bewegt sich an der Schnittstelle von Technologie und Kreativität, mit dem Ziel, ästhetische Werte für viele zugänglich zu machen und kreative Selbstermächtigung zu fördern. Aus der Überzeugung heraus, dass wir uns als kreative Wesen mit den Werkzeugen, die wir nutzen und mitentwickeln, überschreitet Kuwertz‘ Arbeit bewusst die abgedroschene Dichotomie von Kunst und Design. Seine bild- und videobasierten Werke, welche mit Künstlicher Intelligenz (KI) geschaffen werden und unter dem Titel Final Fantasy MMXXIV ausgestellt sind, erforschen die Möglichkeiten und Grenzen von KI als künstlerisches Medium für menschlichen kreativen Ausdruck. Die Ausstellung taucht den Betrachter in hyperreale Multiversen ein, mit Arbeiten auf großformatigen Fotodrucken, digitalen Bildschirmen und innerhalb Black Boxes, die die Grenzen zwischen Realität und Virtualität, Utopie und Dystopie verschwimmen lassen.
Unheimlich und zugleich doch faszinierend – die Ausstellung Final Fantasy MMXXIV, die sich über zwei Stockwerke der g—k (Galerie Kernweine) erstreckt, zeigt eine von KI imaginierte Mythologie einer fernen und doch nahen Zukunft auf. Sie hinterfragt die Flexibilität und Starrheit der Kapazität von KI, neue Welten zu schaffen: Ist KI ein Wegbereiter neuer künstlerischer Möglichkeiten im Zeitalter von Web3 oder ein potenzieller Störfaktor, der die menschliche Kreativität obsolet macht?
Kuwertz‘ KI-generierte Bilder und Videos simulieren eine filmische Atmosphäre voller Wunder und Seltsamkeit. Momentaufnahmen von Stillleben, Porträts oder Landschaften erzeugen ein Gefühl der Vertrautheit, gepaart mit einer Art Mystik. Da die Algorithmen von KI-Bildgenerierungsmodellen wie DALL-E, Midjourney oder Stable Diffusion auf unserem kollektiven kulturellen Bildgedächtnis basieren und aus riesigen Datenbeständen schöpfen, spiegeln und verzerren ihre visuellen Ergebnisse stets unsere materielle Welt.
Kuwertz‘ Bildwelten setzen den Betrachter in einen tranceartigen Zustand, zwischen utopischer Fantasie und düsterer Dystopie, und regen dazu an, über eine Zukunft nachzudenken, in der KI die menschliche Kreativität eher erweitern als ersetzen könnte. Als Artefakte, die wie Fossilien einer post-anthropozentrischen Zukunft in Black Boxes verborgen sind, deuten diese auf das noch zu entdeckende Wertschöpfungssystem der KI hin.
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